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... dem Veritas RS, obwohl vor allem die Italiener schon mit Monoposto-Rennwagen angetreten waren. Loof reagierte undentwickelte den Veritas Meteor, von dem ein erstes Exemplar schon Ende 1948 eingesetzt werden konnte. Dieser Einsitzer mit seinen freistehenden Rädern erhielt einen neuen Motor, einen quadratischen Sechszylinder mit einem Hubraum von 1988 cm 3 (75 * 75 mm), einem Kompressionsverhältnis von 12 : 1 und einer Leistung von 140 PS bei 7500/ min. Motorblock und Zylinderkopf dieses Motors wurden aus Aluminium gegossen. Er besass eine obenliegendeNockenwelle und wurde von Professor Ernst Heinkel hergestellt. Der Meteor war kein Erfolg. Im Gegenteil, er war, wie die Fachzeitschrift «Das Auto» schrieb, eine Katastrophe. In derSchweiz erlebte man ihn ebenfalls. Beim Grand Prix von Bern 1950 mussten vier Veritas Meteor frühzeitig aufgeben: Marcy vor dem Start, Hirt nach zwei, Langnach sieben und Klauser nach elf Runden. Auch beim GP von Genf fielen drei Wagen aus. Deshalb schrieb «Das Auto»: «Das ist kein Rennpech mehr, das ist eine ganz eindeutige Katastrophe! Man hat unerprobte deutsche Rennfahrzeuge ins Ausland geliefert (die Wagen gehörten der Ecurie Suisse), ohne dass wenigstens die Prototypen einwandfreie Beweise ihrer Leistungsfähigkeit geliefert haben.» Zusammenarbeit mit Panhard Doch von Sportund Rennwagen alleinkonnte Veritas nicht ...
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