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... den europäischen Kleinstaaten gemeinsam zu ergreifende Schutzmassnahmen denkbar. Wenn nun ein Land aus vielen guten Gründen auf jede Form von Durchfahrtsgebühren verzichtet und deshalb rein auf den Erlös aus dem Treibstoffverkauf angewiesen bleibt, so dürfte es auch berechtigt sein, beim ausländischen Besucher das Befahren seiner Strassen von einem minimalen Treibstoffkonsum abhängig zu machen. Obligatorischer Benzinkonsum des Ausländers Auf Grund sorgfältiger Berechnungen lässt sich belegen, dass der mutmassliche bisherige Gesamttreibstoffkonsum der Ausländer in der Schweiz mit der nachfolgend umrissenen Massnahme gehalten werden könnte — und dies auch bei einem Preisanstieg in der Höhe von bis zu etwa 10 Rappen pro Liter. Vorauszuschicken ist, dass nach einer derartigen Zollzuschlagserhöhung zunächst auch der Binnenkonsum «aus Schockgründen» leicht zurückgehen würde. Diese Wirkung dürfte aber erfahrungsgemäss nur kurzfristig sein und würde zufolge der normalen Zuwachsrate ohnehin bald ausgeglichen. Es ist nicht anzunehmen, dass eine etwa 6% betragende Verteuerung des Autofahrens unsere Landsleute zu bewusster Einschränkung veranlassen würde. Eher werden die innerhalb der Städte laufend schwieriger werdenden Verkehrsverhältnisse fast zwangsweise zu reduziertem Autogebrauch auf Stadtboden führen. Gesamthaft darf dennoch mit mindestens gehaltenem ...
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