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... verbesserte Rechtsstellung der Opfer. Raphael Huguenin von der Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU), Bern, machte darauf aufmerksam, dass trotz der Häufigkeit tödlicher Unfälle 63 % der Bevölkerung die 0,8-Promille- Grenze beibehalten und 8 % diese sogar noch heraufsetzen möchten. Und nur 25 % der Männer geben an, dass sie keinen Alkohol konsumieren, wenn sie wissen, noch Auto fahren zu müssen. Der Wille, Trinken und Fahren zu trennen, sollte in unserer Gesellschaft gefördert werden, doch geschieht dies zuwenig. Statt dessen wird das Trinken gefördert. Als Indiz dafür ist die amerikanische Werbung für Alkoholika zu werten, in welcher die Frau als Zielgruppe im Sinne einer «Marktlücke» entdeckt wurde. Sollte dieser Trend auch in der Schweiz Fuss fassen, dürfte sich dies auf die bezüglich Alkohol bisher geringe Unfallzahl der Frauen negativ auswirken. Um dieser Entwicklung bei Mann und Frau, vor allem bei den jungen - besonders risikofreudigen - Lenkern entgegenzutreten, sollte ein neues Fahrerimage geschaffen werden, das davon ausgeht, dass es nicht unhöflich ist, Alkohol abzulehnen, und geradezu «in» ist, als Autooder Motorradfahrer auf Alkohol zu verzichten (in Analogie zum Sport). In Anbetracht der Schwierigkeit, das Trinkverhalten als gesellschaftliches Phänomen zu verändern, sollten primär Fahrstatt ...
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