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... Beim riesigen, geschickt in eine herrliche Landschaft eingebetteten Saturn-Werk von Spring Hill handelt es sich um eine integrierte Anlage, d. h. hier erfolgt nicht nur die Montage, sondern es werden auch alle wichtigen Komponenten (einschliesslich der völlig neuentwickelten 1,9-L- Vierzylindermotoren) hergestellt. Die Kapazität liegt zurzeit bei etwa 240 000 Autos pro Jahr. (Werkbilder) Mehr oder weniger dieselben Kommentatoren sagten aber auch, Saturn sei vergleichbar mit der Märchenfigur des Jünglings, dessen Maisstaude so ins Kraut schiesst, dass sie schneller wächst als der junge Mann. Die Erklärung des Widerspruchs sieht so aus: Tatsächlich ist das Saturn- Projekt, das der damalige GM- Chef Roger B. Smith vor nahezu acht Jahren startete, in Umfang, Zielen und Geldmitteln sowie manchem anderen merklich geschrumpft. Anderseits ist das Auto selbst gewachsen, wenn auch nicht so stark wie die wuchernde Maisstaude. Woran das alles liegt, dafür gibt es ungefähr 90 000 Begründungen. Immerhin lohnt es sich, auf die Urversion des Saturn zurückzugreifen. An sich sollte der Saturn, wie Smith ihn vor seinem geistigen Auge sah, so beschaffen sein, dass er die Japaner auf ihrem damaligen Hauptgebiet, dem Markt für kleine Autos in Amerika, entscheidend schlagen würde. Wenn heute jemand daran denkt, dass Henry Ford lange vor Smith gelobt hatte, die Japaner ins ...
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