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... im «Reich der Mitte» eine Begeisterung an den Tag, dass die Organisatoren zeitweilig vor unlösbare Probleme gestellt wurden. Gegen die Menschentrauben entlang den Strassen war die Polizei machtlos. Tankfahrzeuge trafen deswegen verspätet ein, so dass viele Teams stundenlang auf Benzinnachschub warten mussten. Trotz dieser Mängel war das Rallye ein Riesenerfolg, so dass die Chinesen hoffen, dereinst gar einen WM-Lauf durchführen zu können. Die Informationen darüber, was die Teams bei diesem Rallye erwarten sollte, beschränkten sich in den Tagen vor dem Start auf das Notwendigste. Von der letzten Sonderprüfung beispielsweise wusste Opels Teammanager Jochen Berger nur, «dass es geradewegs auf die chinesische Mauer zu führt und kurz davor scharf abbiegt». Mit diesem bemerkenswerten Detailwissen ausgestattet, hatten die Leute aus Rüsselsheim das Nenngeld nach Hongkong überwiesen. Dies ist - im Gegensatz zum mageren Starterfeld - bei diesem Rallye etwas üppiger ausgefallen als sonst, was sich allerdings leicht dadurch rechtfertigen lässt, dass der Veranstalter als Gegenleistung auch für so wichtige Dinge wie Benzin, Verpflegung und Unterkunft sorgen wollte. Ein Rallye mit Vollpension also, deren Notwendigkeit jene leichter verstehen, die schon einmal in der Volksrepublik China waren. Wo es keinen Verkehr gibt, gibt es es auch ...
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