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... Dies hat einen handfesten Hintergrund: Direkteingespritzte Dieselmotoren verbrauchen gegenüber Selbstzündern mit Zweistufenbrennverfahren zwischen 75 und 20 % weniger Treibstoff. Das heisst, der Wirkungsgrad des Motors kann mit dieser Brennraumausführung noch gesteigert werden. Bislang hat man solche Aggregate dem Personenwagenbesitzer noch nicht zugemutet, denn sie tun überaus geräuschvoll ihren Dienst, rauchen beim Kaltstart häufig und produzieren einen höheren Anteil von giftigen Stickoxiden. Insgesamt ist nach dem heutigen Stand der Komfort nicht so hoch wie bei Motoren mit Zweistufenverbrennung. Diese Aussage wurde wie vieles in der Technik von den Entwicklern in Frage gestellt. Steigende Treibstoffpreise und das Verlangen der Autofahrer nach verbrauchsgünstigeren Fahrzeugen mobilisierte sie, sich auch auf diesem Gebiet zu versuchen. Grundlegende Arbeiten dazu hat das österreichische Institut «Anstalt für Verbrennungskraftmaschinen und Messtechnik Prof. Dr. h.c. List» (AVL) in Graz schon vor einigen Jahren durchgeführt. Man experimentierte mit einem 2,1-Liter-Vierzylindermotor, der als Direkteinspritzer konzipiert war. «Leichtdie- Bild 3. Verbrennungskonzepte für Dieselmotoren — Links: Wirbelkammer, Mitte: Vorkammer, rechts: direkte Einspritzung. sei» nannte man die Entwicklung. Zylinderblock und -köpf waren ein Gussstück, der ...
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