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... Frankfurt an der Autobahn nach Nürnberg, beliefert mit wenigen Ausnahmen die gesamte deutsche Automobilindustrie und darüber hinaus auch Automobilfabriken wie Volvo und DAF. Das Unternehmen hatte sich ursprünglich auf Zelluloidartikel wie Fahrradgriffe und Ping-Pong-Bälle spezialisiert und kam in der Mitte der zwanziger Jahre durch Opel ins Lenkradgeschäft. Opel gehörte damals — als einer der grössten Fahrradhersteller Deutschlands — zu den wichtigsten Kunden. Nach Opel kamen dann nach und nach auch die anderen deutschen Automobilwerke dazu. Das Petri-Werk stellt heute monatlich rund 300 000 Lenkräder unterschiedlichster Grosse her. Die Zahl der Typen des Fertigungsprogramms lässt sich nicht einmal genau angeben: man rechnet nach Naben-Anschlusstypen, wobei es durchaus vorkommt, dass bereits aus der Fertigung gezogene Typen wieder hervorgeholt werden, wenn zufällig die Nabendimensionen zu einem neuen Lenkradmodell passen. Die Numerierung der Naben reichte zur Zeit unseres Besuchs bis 1123! Im Werk Aschaffenburg beschäftigt Petri 1500 Personen, im Zweigwerk Brasilien sind es noch einmal 300. Die Formen werden im eigenen Werkzeugbau hergestellt. Hierbei wird neben spanabhebenden Methoden auch mit Funkenerosion gearbeitet. Die ebenfalls im eigenen Haus konstruierte Maschine für die Herstellung der Kunststoffumhüllungen durften wir zwar sehen — aber ...
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