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... führte wohl am Anfang und am Ende, lag aber sonst meistens — abwartend? — an zweiter Stelle, sei es hinter Ascari, der den Sieg durch einen Bedienungsfehler verscherzte, sei es hinter Moss, der gewonnen hätte, wäre er nicht wieder einmal und dazu noch kurz vor Torschluss wegen einer lecken Oelleitung liegen geblieben. Fangios Erfolg kam somit für die Anwesenden unerwartet, aber es war der eindeutige Sieg eines Spitzenfahrers und der schnellsten übriggebliebenen Maschine. Die Resultate und der Vorsprung des Siegers geben kein ganz exaktes Bild über den Ablauf des Kampfes, denn hinter Fangio, der von den drei Anwärtern auf den Sieg allein übrigblieb, erscheint bereits die wesentlich langsamere zweite Gruppe. Obwohl die Ferrari von Hawthorn und Maglioli, welcher zeitweise von Gonzalez abgelöst wurde, und der Mercedes von Herrmann im zweiten bis vierten Rang figurierten, konnten sie die Spitzenreiter nie gefährden. Den Kampf um die Führung trugen vielmehr Ascari (Ferrari), Moss (Maserati) und Fangio (Mercedes-Benz) unter sich aus. Ausser ihnen spielten nur noch Gonzalez, der nach 16 von 80 Runden mit dem einzigen gestarteten Seitentank- Ferrari ausschied, sowie Villoresi (Maserati) vorübergehend eine Rolle. Diese Fahrer lieferten sich allerdings ein spannendes und zwischenfallreiches Rennen; Monza war somit, wie 1953, der dramatischste Grand Prix der Saison. ...
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