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... als nicht sehr standfest erwiesen, und sie leiden chronischunter hohem Ölverbrauch. Der 280 startete mit überarbeiteter Maschine 1967 als 280 S und 280 SE. Ein Jahr später kam der280 SE 3.5 mit V8-Motor und Luftfederung; diese Modellewerden um rund 10 000 Franken höher gehandelt, ohne entsprechend mehr zu bieten, siesind aber wesentlich teurer im Unterhalt. Rar ist der 300 SE mit Leichtmetallmotor (1965 bis 1967 ohne Luftfederung).Die Machart der 108-Limousinen und der Baureihe 111 (Coupes und Cabriolet) war innen und aussen über jeden Zweifel erhaben, deklassierte alle damaligen Mitbewerber inklusive BMW zu zweitklassigenAutomobilen. Sie zementierte den Ruf von Mercedes-Benz, einzigartig aufwändige Autos zukonstruieren und erst danach den Preis zu kalkulieren. «Der Preis für ein Luxusprodukt entsteht nicht durch die Herstellungsoder über die Materialkosten, sondern allein durch das Ergebnis», schreibt der frühereBMW-Manager und PAG-Chef Wolfgang Reitzle in seinemBuch «Luxus schafft Wohlstand», zu einer Zeit, als dieser Wahlspruch im Stuttgarter Unternehmen längst nicht mehr festgeschrieben war. Wahr ist aber auch: Die Mercedes jener Tage rosteten mit den damaligen Opel und Ford umdie Wette. Vielleicht mit zwei oder drei Jahren Verzug waren sie genauso fertig wie die Volumenmodelle der Deutsch-Amerikaner. Die ansonsten gründlicheKonstruktion ...
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