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... musste für sechs Stunden neutralisiert werden: es regnete nicht, und auch so - oder gerade deshalb - blieben die Fahrzeuge hoffnungslos stekken. Mehrere Stunden hinter Cuiaba begann das Malheur, Fowkes-Kaiser - man fuhr in normalem Verkehrstempo, aber nicht im Bummeltempo, denn die Etappe mass 2300 km - lagen vorne. Bei Kilometer 482 geriet der Wagen in ein Loch, das mit ganz feinem Staub gefüllt war und in dem das Fahrzeug einfach steckenblieb. Den nachfolgenden Teilnehmern ging es in dem roten, metertiefen Talkum nicht besser. Nach und nach trudelten die restlichen Konkurrenten ein. Was tun im Matto Grosso? Man hatte bald herausgefunden, dass die unpassierbare Stelle «nur» zwölf Kilometer lang war. Mit Hilfe der Flugzeuge, die der Rennleitung zum Glück zur Verfügung stehen, hatte man auch nach kurzer Zeit eine Strassenbaumaschine ausgemacht. Sie war «nicht allzuweit entfernt», befand sie sich doch bei Kilometer 575. Man holte also die bereifte Strassenbaumaschine heran, hängte jeweils vier Fahrzeuge an Seilen hintereinander und schleppte sie durch die Kuhle. Die Fahrer konnten gerade noch zum Fenster hinausgukken, zogen es aber vor, diese zuzulassen, weil sie sonst erstickt wären; stellenweise lag der Staub einen Meter tief! Nach drei Stunden harter Arbeit waren die ersten 16 Maschinen durch, dahinter warteten weitere fünf Konkurrenten ...
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