Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... rund um den Innenring der City. Statt zuerst einmal Platz für wenigstens ein Dutzend solcher geräumiger Parkstellen zu schaffen, Voraussetzung jeder Absperrung der Zentralzonen einer Grossstadt, anstatt die Verkehrspolizei so zu verstärken, dass die bestehenden Verbote im Stadtkern von den Autofahrern .espektiert werden, anstatt den Bettel-Autowächtern das Handwerk zu legen, die mit voller Billigung der Polizei verbotswidriges Parkieren organisiert haben und dafür sorgen, dass man in der «Blauen Zone» nicht nur eine Stunde, sondern den ganzen Tag die kärglichen Abstellplätze mit Beschlag belegen kann (natürlich gegen gutes Trinkgeld), hat Pallottini sich für das Getto-System entschieden. Er will damit die Römer zwingen, sich der unbequemen, unhygienischen, schweren, unpünktlichen, häufig bei Streiken ausfallenden Autobusse der städtischen Verkehrsgesellschaft zu bedienen, deren Zahl bisher nur unbedeutend zugenommen hat. Die andere Ausweichlösung — Taxi — ist in Rom ein schwieriges Unterfangen, weil man in den Hauptverkehrszeiten, bei schlechtem Wetter (und wenn man kein Glück hat) einfach keine findet. Für den ausländischen Touristen ist Rom heute schon ein Labyrinth. Nach der Aufteilung all dessen, was Rom sehensund liebenswert macht, in sieben Gettos, wird die Ewige zu einer verbotenen Stadt werden. K. Rühle Wilde Streiks ...
Kommentare