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... Weise entsteht so aus dem zweitürigen Saloon ein hochfeudales Cabriolet für vier Personen. Sein Name: Rolls-Royce Corniche. Für den vermögenden Blaublut-Adel ist es ebensowenig eine Frage wie für den Geldadel: Von den heutigen Produktionswagen aus der ganzen Welt bietet ihnen das Comiche-Cabriolet von Rolls-Royce oder von Bentley die mit Abstand nobelste Möglichkeit, offen zu fahren. Nachdem wir jüngst Gelegenheit zu ausgiebigen Fahrten mit diesem monumentalen Convertible hatten, lautet auch unser Schluss nicht anders: Zwar sind unter den in Serie gebauten Cabriolets einige deutlich schneller, die meisten sind sportlicher, fast alle sind wohlgeformter. Doch keines ist luxuriöser ausgestattet, kaum eines schwebt laufruhiger und eleganter über die Fahrbahn, keines kann mit einem vornehmeren Markennamen aufwarten. Und schliesslich ist auch kein anderes Serien-Cabriolet auch nur annähernd so teuer: 285 000 Franken kostet der Rolls-Royce Corniche, also rund 120 000 Franken mehr als der zweitteuerste, der schnelle Aston Martin V8 Volante. Dieser ausserhalb jeder normalen «Griffweite» angesiedelte Preis limitiert den Kreis der potentiellen Kunden nachhaltig auf wenige Betuchte und hat zur Folge, dass das Corniche-Cabriolet trotz bereits mehrjähriger Bauzeit (in dieser Grundform erschien der Wagen bereits 1967) nach wie vor eine ...
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