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... zweiten Automobils. Ein Elektroschweisser drückte das in einer Illustrierten-Reportage über die beruflichen Aussichten der Arbeitertöchter in Westdeutschland drastisch aus: «Die meisten Arbeiter haben heute einen Wagen, da ist die Frau schon gezwungen, mit ranzuschaffen.» Am Bedürfnis für die Anschaffung eines Zweitwagens fehlt es auch in den hochentwickelten Industriestaaten Westeuropas nicht. Zwar ist es bei uns um die Möglichkeit, mit öffentlichen Transportmitteln den Arbeitsplatz zu erreichen oder Einkäufe zu tätigen, etwas besser bestellt als in den Vereinigten Staaten. Die Bedürfnisse der «Pendler» in den Vororten mit ihrem feinverästelten Strassensystem und den oft sehr grossen Distanzen zu Haltestellen von Bahn oder Bus können aber nur zum kleinen Teil befriedigt werden, so dass trotz der städtischen Parkplatznot vielfach der Anfahrt mit dem Auto der Vorzug gegeben wird. Da anderseits der «kleine Laden um die Ecke» immer mehr verschwindet, wird für die Hausfrau der einbis zweimal wöchentlich getätigte motorisierte Einkauf immer , wichtiger. Das Zweitauto der Hausfrau ist aber heute weit mehr als ein blosses Einkaufsfahrzeug. Im Zeichen der politischen und allgemeinen Gleichberechtigung der Frau bestehen für sie erweiterte individuelle Transportbedürfnisse, so beispielweise für den Besuch kultureller Veranstaltungen oder für die Fahrt ...
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