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... einer Strassenstrecke, eben jener von Pescara, zuzulassen. Die Organisatoren dieses nur in unregelmässigen Abständen ausgetragenen Rennens witterten Morgenluft und gelangten über den ACI an die FIÄ, welche das Formel-1-Rennen vor! Pescara schliesslich als Ersatz der ausgefallenen Grands Prix von Belgien und Holland in die Liste der Weltmeisterschaftsläufe aufnahm. Allerdings, um eine kalte Dusche kamen die Veranstalter von Pescara nicht herum: Es zeigte sich nämlich in den letzten Tagen vor dem Training, dass Ferrari keineswegs gewillt war, von seinem Entschluss, in Italien einstweilen keine Rennen mehr zu beschicken, abzuweichen. Dieser geht bekanntlich auf die Verärgerung des Commendatore im Zusammenhang mit dem 500- Meilen-Rennen von Monza zurück, bei dem er wegen seiner Nichtbeteiligung scharf angegriffen wurde. Ferrari machte dann aber immerhin gute Miene zum bösen Spiel, erklärte zunächst wenige Tage vor dem Rennen, dass er seinen einzigen italienischen Werkfahrer Musso für dieses Rennen freigebe und stellte diesem schliesslich sogar einen Ferrari zur Verfügung, nachdem keine Marke Lust zu haben schien, auf Mussos Dienste zu greifen. Damit hat also Ferrari seine Landsleute nicht allzusehr verärgert und ist — beinahe — sich selber treu geblieben. Eine der längsten Rennstrecken der Welt Die 23,460 km lange Rundstrecke von Pescara ist ungefähr ...
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