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... auch Rumpier den dreidimensionalen Charakter der Strömung erfasst; Jaray hat ihm das immer abgesprochen. (Foto Volkswagen A G) Von Dr -Ing. Wolf-Heinrich Hucho Edmund Rumpier, am 4. Januar 1872 geboren, erlebte die Anfänge von Auto und Flugzeug als Maschinenbaustudent an der Technischen Hochschule in Wien. Diese beiden «Apparate der Zukunft» schlugen ihn in ihren Bann und Hessen ihn sein ganzes Leben lang nicht mehr los. Von ihren Geburtswehen blieb er jedoch keineswegs verschont. Als junger Autokonstrukteur wurde Rumpier gleich zweimal kurz hintereinander gefeuert. Jedesmal hatte er sich zu weit vorgewagt. Zuerst beim Nesseldorfer Wagenbau, dem Vorläufer der Tatra-Werke, dort vermurkste er ein Getriebe und musste alsdann Hans Ledwinka das Feld überlassen. Für Tatra sollte sich dieses Missgeschick als ein Glückstreffer erweisen. Ledwinka war es, der mit dem unvergessenen Tatra Typ 87 der Aerodynamik im Auto zu Ansehen verhalf. Den zweiten Bock schoss Rumpier bei Heinrich Kleyer, dem Inhaber der Frankfurter Adler-Werke. Seine entwickelte Pendelachse erwies sich als totaler Fehlschlag; die schwachen Pneus jener Tage konnten deren Schwingbewegungen nicht verkraften und sprangen von den Felgen. Und die Grosszügigkeit Kleyers, ihm sein Patent zu überlassen, sollte sich für den Geschassten als verhängnisvoll erweisen. Woher er nach diesen Fehlschlägen den ...
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