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... einen Indycar- Porsche auf dem Nürburgring. An der Box werde ich von James Robinson betreut, der nach Alan Jenkins' Ankunft zum Designer Nummer zwei avancierte. Jenkins arbeitet zurzeit in erster Linie am 91er A12. Ich lifte mich also in Alboretos AI 1 B (das Zwischenmodell, der A11C, steht bereits im Werk von Milton Keynes für erste Testfahrten mit dem 12- Zylinder-Porsche-Motor bereit, die Ende September stattfinden sollten), streife Handschuhe, Kopfschutz und Helm über - wie schon so oft in meinem Leben. Und doch: diesmal ist's anders. Meine Nervosität bezieht sich allerdings weniger auf die Strecke als vielmehr auf die Startprozedur. Noch zu gut erinnere ich mich an die diesbezüglichen Schwierigkeiten mit dem BMW-Turbo-Aggregat. Ich rolle aus den Boxen, lenke ein - und erschrecke zuerst einmal ob dem schlechten Lenkeinschlag. Es geht immerhin gerade noch glimpflich aus, nicht zuletzt deshalb, weil die Boxengasse unlängst verbreitert worden ist. Das Losfahren ist problemloser als befürchtet: Verlangte seinerzeit der BMW- Triebsatz noch rund 8000 Touren und schleifende Kupplung, so startet sich der 90er Cosworth bei 3000 bis 4000 U/min, weil er viel besser «am Gas hängt». Gewöhnungsbedürftig ist dagegen die Schwergängigkeit der Kupplung. Wohlweislich nehme ich die Cockpitwand als Fussstütze zu Hilfe, um meine Kraft besser ...
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