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... ihren Motoren einen grösseren Absatz zu verleihen und, während andere reisen lassen oder Hunderttausende in Reklame ausgeben, baut sie für noch grössere Summen Rennwagen, in die sie ihre Motoren setzt, eine Geschäftspraxis, die bei uns einzig in ihrer Art dasteht, während Düsenberg dasselbe in Amerika tat Beide Verfahren scheinen sich, wie dies die Erfolge zeigen, zu bewähren, wenn auch der diesjährige Ausfall Ballot wohl weniger Nutzen einbringen dürfte. So ist das Starten der Bailotwagen in den verschiedenen grossen und kleinen Rennen in der Hauptsache nichts wie Reklame für diese Fabrik, die sich die französische Automobilindustrie natürlich gerne nutzbar machte, solange Ballot überall siegte oder wenigstens gut abschnitt. Der Name Ballot dringt dadurch in alle Tageszeitungen bis hinab zum kleinsten Provinzblatt und damit natürlich auch der Ruhm der französischen Antomobilindustrie. Vor dem Kriege hatte Frankreich eine gewisse Vormachtstellung in der Automobilindustrie, die ihm nur die damals noch wenig entwickelte italienische Antomobilindustrie streitig machte, während Deutschland mit Ausnahme von Mercedes noch nicht so weit war, dies mit Erfolg zu tun. Dass der französischen Automobilindustrie jemals die amerikanische in Qualität und Rasse gleichkommen oder sie gar überholen könnte, das glaubte niemand, weder vor noch nach dem Kriege. Nun ...
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