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... gleichzeitiger Belequnq beider Ausgaben. Dazu Pete Ettmüller, Direktor des Verkehrssicherheitszentrums Veitheim: «Der angehende Fahrzeuglenker weiss sonst gar nicht, wie richtiges Autofahren eigentlich sein müsste.» Das Ziel dieser Massnahmen: Bessere Vorbereitung auf den realen Verkehr statt stures Einstudieren von Parkierund Rückwärtsfahrmanövern. Insbesondere geht es darum, möglichst rasch auf die üblichen Fahrschul-Reserven (übertriebener zeitlicher und räumlicher Abstand zu Hindernissen) zu verzichten, denn die Intensität des modernen Strassenverkehrs lässt diesen Spielraum gar nicht mehr zu; der angehende Lenker muss deshalb konsequent daraufhin geschult werden, auch mit schnell wechselnden Situationen fertig zu werden. Diese Ausbildungsziele zu erreichen, stellt nicht nur höhere Anforderungen an die Fahrschüler, sondern ebenso auch an die Fahrlehrerschaft. An zweiter Stelle im bfu-Massnahmenkatalog figuriert der -sogenannte «Stufenführerausweis», das heisst, der Neulenker würde die Fahrerlaubnis nach Bestehen der Fahrprüfung lediglich auf Probe erhalten. In der Bundesrepublik Deutschland ist seit Herbst des vergangenen Jahres ein derartiges System in Kraft, wobei die definitive Fahrerlaubnis erst dann erteilt wird, wenn der «Kandidat» während einer vorgeschriebenen Zeitspanne ohne gröbere Verkehrssünden und Fahrfehler hinter sich ...
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