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... oder deshalb - beim Taxisuchenden Publikum beliebter war als jedes andere Modell. Denn im Marathon fand man etwas, was es sonst nirgends mehr gab: Passagierraum auch für Langbeinige, fünf Sitze und eine lichte Höhe, die einem erlaubte, den Hut aufzubehalten. Bei Taxiauffahrten war es die Regel, dass Wartende alle anderen Modelle vorüberfahren Hessen, bis endlich ein Marathon des Weges kam. Es war eine alte Regel, denn das Marathon-Taxi war ja alt: Seit einem Vierteljahrhundert hatte Checker an ihm nur wenige grössere Veränderungen vorgenommen. Doch die Bequemlichkeit der Fahrgäste war etwas, worauf die Firma heute leider nicht mehr Rücksicht nehmen konnte. Die Taxiunternehmen hatten rebelliert; sie wollten ein Modell mit einem geringeren Benzinverbrauch. Nun hatte Checker sogar ziemlich genau vor einem Jahr die Pläne für ein bequemes, geräumiges und viel leichteres Taxi veröffentlicht, doch daraus wurde nichts. Die Gründe scheinen auf der Hand zu liegen: Checker hätte für die Umstellung eine grössere Anleihe aufnehmen müssen, schreckte aber vor den hohen Zinssätzen zurück. Ferner hätte Checker die Unterstützung der Arbeiter nötig gehabt, doch diese lehnten alle Lohnkonzessionen ab. Dazu ging der Absatz mehr und mehr zurück; 1981 wurden nur noch 2939 Checker-Taxis verkauft (in der guten alten Zeit der sechziger und siebziger Jahre waren es über 5000 im Jahr ...
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