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... kleinste deutsche Automobilwerk gegen die wachsende Konkurrenz noch halten können? Allen anwesenden Kleinaktionären — der Beifall bewies es — sprach Dr, Koch aus dem Herzen, als er eine Anlehnung an Daimler-Benz empfahl. Aber die Verwaltung deckte die Karten für die Zukunft nicht auf; sie bestätigte lediglich die Kooperation mit Daimler-Benz beim Bau des Sicherheitsautos und erklärte mehrfach klar und deutlich, dass irgendwelche Fusionspläne weder diskutiert noch beabsichtigt werden, Ebensowenig ist es je beabsichtigt gewesen, die erfolgreichen Sechszylindermodelle — mit Rücksicht auf Daimler-Benz, wie Gerüchte sagten — aufzugeben. Im Gegenteil: BMW ist stolz, dass es gelungen ist, auf dem Markt der Sechszylinderwagen in der Bundesrepublik einen Anteil von 25 % in einem Jahr zu erreichen. Diesen Marktanteil hofft man in Zukunft zu halten, wenn nicht sogar zu vergrössern. Im übrigen erhält im Programm der grossen BMW-Wagen der neue Dreiliter demnächst einen elektronisch gesteuerten Einspritzmotor. Bei der Betonung auf die Selbständigkeit von BMW klang allerdings immer wieder von zuständiger Seite auch die Bereitschaft für jede Art der Zusammenarbeit durch; solche gemeinsamen Wege sollten allerdings keinesfalls die Konkurrenz aufheben. Bei BMW verlief im Berichtsjahr 1970 die Entwicklung ähnlich wie bei den anderen Automobilfabriken: ...
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