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... benützt werden. Die Angelegenheit hat grosses Aufsehen erregt. Sie wurde z. T. aus politischen Gründen (knapp nach der Aufdeckung des «Autobahnskandals» fanden die Nationalratswahlen statt, die bekanntlich einen Umschwung gebracht haben) hochgespielt, obwohl es sich um eine überhaupt nicht ins Gewicht fallende Schadenssumme von etwa 4 bis 5 Millionen Schilling handelt, die von den schuldtragenden Bäuunternehmungen, also nicht vom Steuerzahler, aufgebracht werden. Es geht auch weniger um den finanziellen Schaden als um die verlorene Zeit, und es geht darum, dass diese Vorkommnisse kein Ruhmesblatt im österreichischen Strassenbau darstellen. Selbst wenn man von stark entstellten, übertriebenen und tendenziö- sen Berichten absieht, ist das, was übrigbleibt, beschämend genug. Ursprünglich war davon die Rede, das Malheur sei darauf zurückzuführen, dass man sich bei der Vergebung der Arbeiten für die billigsten Angebote entschieden habe. Demgegenüber stellte eine neutrale Untersuchungskommission fest, dass lediglich bei einem Baulos die niedrigste Offerte berücksichtigt wurde. Es hat sich gezeigt, dass die Schaden auf einer etwa 15 km langen Strecke dort auftraten, wo für die Herstellung der Kiestragschicht Kies und Sand aus Haag (einem nahegelegenen Ort) verwendet wurden. In den Nachbarlosen, in denen man die Bitu- Kiesschicht auch erst vom November ...
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