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... Spezialisten zu verpflichten, statt selbst Dinge aufzugreifen, die andere besser könnten. Ohne Fachleute wie Keith Duckworth, Colin Chapman, John Wyer, Alan Mann, Len Terry und wie sie alle heissen mögen wäre man nie so weit gekommen. Ford hat sich in grossem Stil dem Motorsport verschrieben, und das Engagement brachte recht positive Früchte hervor. In Europa lag das Zentrum der Aktivität -bei- Ford/England. In Köln war vor Jahren ein etwas schüchterner Versuch gestartet worden, dem sportlichen «Image» des deutschen Tochterbetriebes auf die Sprünge zu helfen — die Sache lief zwar ganz vielversprechend an, versandete dann aber wieder. Unter der Aegide von Max Ueber nahm man dann einen neuen Anlauf — unter günstigeren Auspizien. Die vor genau einem Jahr gegründete Ford- Motorsportabteilung begann als Einmann-Unternehmen mit der Verpflichtung von Jochen Neerpasch, der den Auftrag erhielt, eine solche Abteilung aufzubauen. Wie sich bald zeigen sollte, hatte man mit Neerpasch einen guten Griff getan. Der Rheinländer, den man bisher nur als Rennfahrer kannte, sollte sich als ausgezeichneter Organisator erweisen, der seinerseits genau wusste, wen er in sein Team haben wollte. Für Neerpasch selbst begann diese Karriere nicht ohne Schwierigkeiten. Als frisch berufener Ford-Rennleiter fuhr er mit den «24 Stunden von Le Mans 1968» sein letztes Rennen als ...
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