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... sich vor, und Auto fahren in Australien sei langweilig, sagen die Einheimischen. Dabei ist das Cruisen durchs Nichts reines irdisches Glück - und Abenteuer. Ein Erfahrungsbericht aus «down under». Christian TschachtuDie ländliche Gegend - und somit der Grossteil der Strassen - bleibt praktisch menschenleer. Auf australischen Landstrassen gelten andere Regeln. Die Automobilisten müssen sich selber zu helfen wissen. Wo bei uns Stau,Nebel und die Launen anderer Verkehrsteilnehmer den Autoalltag beherrschen, sind im trockensten Land der Welt wilde Kängurus, Wassernotvorräte undrobuste Technik von Relevanz. Australische Autofahrer sind sehr praxisbezogen und lassensich durch nichts aus der Ruhe bringen. Reifenpannen gehörenauf den mörderischen, wellblechförmigen Staubstrassen zum Alltag. Im Outback kann jeder und jede einen Keilriemen wechseln. Ein kompletter Werkzeugsatz und die wichtigsten Ersatzteile gehö-ren zur Standardausrüstung. Wen wunderts: Das australische Äquivalent zum TouringClub, die RAC, ist wegen der gigantischen Distanzen eine Farce. Der Abschleppdeal: Die ersten 20 km sind gratis, danach kostet jeder weitere Kilometer zehn australische Dollar, etwa neun Franken. Da könnte man auch gleich einen Helikopter bestellen. Absurde Distanzen lig unberechenbar. Von November bis März sind alle Nebenstrassen geschlossen. Wie wild es in den Kimberleys ...
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