Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... noch immer nicht abgerissen worden, hell leuchtete der rote Mohn in die uns Schweizern etwas eintönig vorkommende Sommerlandschaft; bald einmal stieg der Durchschnitt aufüber 80 km/h, denn in Frankreich kann man noch Auto fahren, auf den Gepäckträgern derFahrräder die ersten knusprigen Pariser Brote; und je weiter man nach Westen vorankam, um so schwächer ertönte Radio Beromünster, bisman schliesslich umschaltete auf Paris-Inter, das bereits die ersten Nachrichten über dieWagenabnahme der 24 Stunden von Le Mans durchgab, welches Dauerrennen am letztenSamstag/Sonntag von der belgischen Ferrari- Mannschaft Paul Frere-Olivier Gendebien inüberlegenem Stil gewonnen wurde. Diese überlegene Art ist wohl der Grund, warum die Wogen der Spannung diesmal weniger hoch gingen, bereits in den ersten Abendstunden nachdem traditionsgemäss am Samstag um 16 Uhr erfolgten Start fiel nämlich der an der Spitzeliegende Maserati der Amerikaner Gregory- Daigh aus, und die Belgier mussten entgegenihrem Willen schon jetzt die Führung übernehmen. Gendebien, der gestartet war, hatteallerdings den führenden Maserati mit so viel Draufgängertum verfolgt, dass viele zunächstglaubten, es sei ihm von seinem Werk eine Jagdhund-Rolle übertragen worden, hiefür gab sichindessen diese Mannschaft nicht hin — sie wollte eindeutig auf Sieg fahren und hatte sich hiefürihre eigene — und wie sich bald zeigen ...
Kommentare