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... Sie sind ein brasilianischer Beitrag zum internationalen Grand-Prix-Zirkus, die Gebrüder Emerson und Wilson Fittipaldi. Der Genfersee scheint für erfolgreiche Automobilrennfahrer so etwas wie ein Standessymbol zu sein. Dem Beispiel prominenter Kollegen folgend, haben die Fittipaldi in Lonay, einem verträumten Dörfchen unweit von Lausanne, Wohnsitz genommen. Neben landschaftlichem Reiz und steuerlichen Vorteilen wird vor allem die Nähe des Genfer Flughafens sehr geschätzt. Denn die beiden Formel-1-Piloten sind ständig unterwegs, und wer das Glück hat, sie hier zusammen anzutreffen, hat ein mittleres Wunder erlebt. Vor dem Haus steht ein hellblauer Ford Capri mit Kölner Kennzeichen, das «bürgerliche» Gefährt von Weltmeister Emerson Fittipaldi. Ford Deutschland weiss, was es dem Bannerträger der Ford-Streitmacht schuldet. Die Begrüssung ist herzlich. Emerson, der jüngere der beiden, ist mittelgross und scheint die ideale Rennfahrerfigur zu haben. Er wählt seine Worte sehr sorgfältig und erweckt den Eindruck, lieber zuhören als reden zu wollen. Seine Bescheidenheit ist echt und beeindruckend. Wilson ist der Typ des Athleten. Gross, stämmig, ohne Zweifel der geborene Kämpfer. Er spricht die gestenreiche Sprache des Lateinamerikaners und weiss seinen Standpunkt in jeder Situation mit Nachdruck zu behaupten. An den Beginn ihrer Laufbahn erinnern sich die beiden gerne ...
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