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... kein Grund zur Unruhe vorhanden. Nicht zuletzt liegt der Wagen dank dem zweckmässigenLenkrad so gut in der Hand des Fahrers; der griffige Holzring und die kleinen Rippen an seiner Unterseite sorgen dafür, dass dieses Lenkrad nicht wie eine Dampfwalzenleier, sondern wieein Präzisionsinstrument bedient wird. Auf gerader Fahrbahn sind bei Geschwindigkeiten von über 160 km/h kaum wahrnehmbare seitliche Bewegungen festzustellen, die einerebenso schwachen, fast automatischen Korrektur rufen und wahrscheinlich eine Folge des sehrkurzen Radstandes sind. In den Kurven hält der Wagen gute Balance und folgt sowohl der Lenkung wie dem Gaspedal, die beide als Organe der Richtungsänderung verwendet werden. Bei aller Straffheit der Federung ist von deraltmodischen Härte früherer Sportwagen nichts vorhanden. Selbst auf gewellter Fahrbahn ohneHartbelag gleitet der Ferrari ohne Erschütterungen dahin und schreibt kaum eine Reduktiondes Tempos vor. Beim Fahren im Stadtverkehr, bei dem sich der Wagen über eine hervorragendeManöverierfähigkeit ausweist, genügt ein geringes Lockern der Stossdämpfer und eine vorschriftsmässige Einstellung des Reifendruckes, um selbst empfindlichsten, älteren Personen einKompliment über den Fahrkomfort zu entlocken. Den Eindruck absoluter Fahrsicherheit verdankt man vor allem den stets aktionsbereiten, überaus reichlich dimensionierten Bremsen. IhreGüte ...
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