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... Porsche oder auch die kleinen blauen DB-Panhard mit dem fürchterlichen Auspufflärm waren damals in, als ich im Juni 1961 - seit erst 272 Monaten auf der «AR»-Lohnliste stehend - erstmals die Le-Mans-Reportage schreiben durfte. Nachdem ich seither in ununterbrochener Folge dabeigewesen bin, war die diesjährige Auflage für mich die 30. Reportage aus der Sarthe-Metropole. Oder anders gesagt: 720 Rennstunden. Die berüchtigten Sandwälle — Anfang der sechziger Jahre gab es noch keine Leitplanken, sondern im Ausgang kritischer Kurven lagen ziemlich hohe Sandwälle. Im Vordergrund ein Alpine-Prototyp (1963), weiter vorn ein Ferrari 330 LM und ein Cobra. Start 1962 in Le Mans — Damals praktizierte man noch den berühmten mussten zuerst über die Piste laufen und dann den Motor in Gang bringen. Zwar war der Deutsche Heinz Harald Frentzen Schnellster des ungezeiteten Samstagtrainings, aber in der ersten Qualifikationssitzung stellten sich die gewohnten Kräfteverhältnisse wieder ein, indem Comas mit seinem Werks-Lola mit 1 '30,44" eine neue Rekordmarke setzte. Das zweite Training war allgemein etwas langsamer. Comas, der ebenfalls nicht ganz an seine ersten Zeiten herankam, hatte Pech und erlitt in der schnellen Rechtskurve hinter den Boxen einen Unfall, bei dem sein Bolide ernsten Schaden nahm. Der Franzose musste deshalb für das Rennen auf den ...
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