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... zwanzig Minuten, sonst lief der Sauber während 24 Stunden ununterbrochen wie ein Uhrwerk. Der von Mader in Gland angelieferte BMW-Motor gab nie Schwächezeichen von sich. Das Fahrzeug wurde von den Südamerikanern Garcia/Naon/ Montoya pilotiert. Nicht so glücklich war hingegen der Waadtländer Claude Haldi bei seinem 16. Le-Mans-Start. An seinem Porsche 930 Turbo gab es endlos Probleme: In etwa zweistündiger Arbeit wurde die Kupplung gewechselt (somit musste man den Motor von der Kraftübertragung lö- sen); dann musste man den Anlasser reparieren; einmal wurde eine Halbwelle ersetzt; zweimal brach ein Auspuffkrümmer, und schliesslich blieb dieser 930 mit einem Loch in einem Kolben endgültig liegen. Noch farbloser war der Auftritt eines weiteren Schweizer Teams in Le Mans: Brun Motorsport. Was sich schon vor zwei Wochen anlässlich der Pressekonferenz angebahnt hatte, wurde im Verlaufe der Qualifikationen Wirklichkeit. Der neue Sehcar mit Porsche- 956-Motor und Thompson- Chassis hätte bei der Firma Seger & Hoffmann fertiggebaut werden sollen, aber das Fahrzeug erwies sich bei den Qualifikationen als noch nicht wettbewerbsfähig, so dass es Walter Brun und Hans-Joachim Stuck vorzogen, nach dem Donnerstagtraining die Heimreise anzutreten, womit auch die Zusammenarbeit zwischen Brun Motorsport und Seger & Hoffmann ihr vorzeitiges Ende gefunden ...
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