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... Siebenlitermotor. Der schnellste BMW mit 3,3-Liter-Motor erreichte 4'17,7" (Quester/Hezemans). Die markanteste technische Neuheit von Le Mans war der japanische Sigma MC 73 mit Mazda-Zweischeiben-Wan» kelmotor (Nennhubraum 2292 cm3), von Weber-Vergasern gespeist, der erstmals bei einem Rennen an den Start gegangen ist. Die Rotationskolbenmaschine ist auf 210 PS bei 8500 U/min getuned worden. Sigma ist ein kleines japanisches Unternehmen, das sich auf den Bau von Rennfahrzeugen spezialisiert hat und vom ehemaligen Toyota-Ingenieur Shin Kato gegründet wurde. Shin Kato baute ein Monocoquechassis mit hinterem Hilfsrahmen aus Stahlrohren (Radstand 238 cm, Trockengewicht 616 kg). Der Motor ist mit einem Hewland-Getriebe verblockt. Im Rennen konnte der Sigma nicht gross in Erscheinung treten, Fahrgestellschäden warfen ihn bald zurück, später fiel er mit einem Kupplungsschaden aus. Zwei Favoriten: Ferrari und Matra Nach dem Training blickten die Ferrari-Leute zuversichtlich dem Rennen entgegen, obschon sich in Monza während einer 3700 km dauernden Trainingsfahrt erneut Schäden an den elastischen Zwischenstücken zwischen Motor und Getriebe (Scheiben mit Gummieinlage zur Eliminierung von Vibrationen) eingestellt hatten, so dass man unmittelbar hinter dem Cockpit einen hervorstehenden Gummischlauch zur Kühlung dieser Partie anbrachte. Ickx erlitt am ...
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