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... 4,7 Litern Hubraum bestückte. Der AC Cobra, wie Shelby sein angloamerikanisches Werk nannte, war nicht nur eines der leistungsfähigsten bis anhin gebauten Strassenfahrzeuge, sondern er bildete auch die Basis für eine Wettbewerbsversion, die in den sechziger Jahren unzählige Rennen dominierte. Doch wie gesagt, das war nur der Anfang. Mit 270 SAE-PS für die Strassenversion und rund 390 PS für die bis zum Bersten frisierte Rennausführung mochte sich Shelby - weiss Gott kein Freund von halben Sachen - bei weitem nicht zufrieden geben. Als Ford 1965 den «427»-Motor lancierte, eines der drehmomentgewaltigsten Siebenliter-Triebwerke, die je in den USA gebaut wurden, fackelte er deshalb nicht lange: 425 PS für die strassentaugliche Version, gegen 500 PS für den Rennbetrieb, das war ein Angebot, das sich der leistungshungrige Amerikaner nicht entgehen Hess. Es war allerdings vorauszusehen, dass der brave AC-Zweisitzer von dieser PS-Horde hoffnungslos überrannt würde. Die 270 PS hatte er als «289 Cobra» (4,7 Liter; die Zahl 289 gibt den Hubraum in Kubikzoll an) noch mit verschiedenen Verstärkungen des Original-Fahrwerks irgendwie gemeistert, und auch die notwendigen Karosseriemodifikationen hielten sich in engen Grenzen. Für den Siebenlitermotor hingegen erwies sich das AC-Chassis mit Querblattfedern als bei weitem zu schwach dimensioniert, und ...
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