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... zu einem halsbrecherischen Abenteuer, weil plötzlich Esel und Ziegen auf den Strassen herumtrotten. Am auffallendsten aber ist wohl die Endstation der nicht mehr zu gebrauchenden Autos. Zwar ist verständlich, dass Antigua kein modernes Shredder-Werk besitzt. Doch irgendwie, meint man als Besucher, müssten die Wagen doch verschrottet werden. Ja irgendwie geschieht es schon, nur eben anders, als man es sich vorstellt. Eine kurze Fahrt durch die Dörfer setzt den Besucher rasch ins Bild. Nicht mehr benutzbare Untersätze werden einfach neben die Hütten gestellt, es werden ihnen die Rä- der wegmontiert, und übrig bleibt die Karosserie. So stehen die Autos jahrelang neben den Behausungen, ohne dass sie je weggeräumt würden. Als Besucher gewöhnt man sich an diesen Anblick nach kurzer Zeit. Zuweilen tauchen hinter den am Wegrand stehenden Autowracks plötzlich ein paar Hühner auf, die sich hier häuslich niedergelassen haben. Die Einheimischen scheinen sich jedenfalls daran nicht zu stossen. Idyllisches Landleben in Antigua ist in vielem eben anders. In diesem Zusammenhang mag es übrigens von Interesse sein zu erfahren, dass das zuweilen feuchte Klima das Rosten der Karosserien zwar wohl begünstigt, aber nicht der Hauptgrund dafür ist. Dieser soll vielmehr in der Tatsache liegen, dass die Inselbewohner die Eigenschaft haben, nichts zu reparieren. Sie ...
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