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... wurde nicht als «dream car», sondern als «idea car» geboren, ein Wagen also mit zweckmässiger Funktion in jeder Beziehung. Nach der Fertigstellung der Entwürfe kontaktierte Nuccio Bertone seinen Landsmann Lamborghini zwecks Uebernahme des mechanischen Teils. Obgleich der Marzal den echten Vierplätzer verkörpert, reiht er sich in die Heckmotorfahrzeuge ä la Lamborghini Miura ein. Das Resultat aus der Zusammenarbeit Bertone-Lamborghini ist bekannt. Unter dem Deckmantel einer Karosserie, die grösstenteils aus Glas besteht, verbirgt der Marzal zahlreiche originelle konstruktive Neuerungen, die teilweise überraschen und in fabrikationstechnischer Hinsicht auf dem Fliessband nicht ohne weiteres realisierbar sind. Der Wagen verdient aber nichtsdestoweniger in jeder Beziehung die Bezeichnung «idea car». Er distanziert sich nicht nur konstruktiv deutlich von der bisher üblichen Linie, sondern eröffnet dem Fahrzeugbau neue Perspektiven. Dies ist umso begrüssenswerter, als die Konstruktionsmethoden in bezug auf die Grundkonzeption seit einiger Zeit auf einem gewissen Niveau in einer stagnierenden Phase stecken. Die ursprüngliche Absicht Lamborghinis lag darin, den Marzal mechanisch genau gleich auszurüsten wie den Miura und den Radstand so zu verlängern, dass die Karosserie statt nur zwei Passagiere deren vier fassen sollte. Diese Lösung erwies sich als ...
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