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... heute in Rom bitter. Ein einigermassen zügiger Verkehrsfluss ist ein Ding der Unmöglichkeit geworden, wie dieses Beispiel der verstopften Via del Tritone zeigt. (Bild Antonelli, Rom) Manche Römer nahmen das Dementi seufzend zur Kenntnis. Es wäre schön gewesen, im Herzen Roms seinen Wagen unbesorgt abstellen zu können, um der täglichen Polizeibusse wegen verbotenen Parkierens und dem ermü- denden Kampf um einen freien Platz zu entgehen. Statt dessen steht der hässliche weisse Marmorklotz — von vielen Touristen als Schandfleck Roms empfunden — unberührt am gleichen Platz, während rundherum die «Schlacht um Rom» weitertobt. Die tagtägliche Verkehrsschlacht von Rom betrifft rund 3 Millionen Personen, über 600 000 Automobile und 600 Polizisten. Letztere bemühen sich verzweifelt und mit untauglichen Mitteln, das Chaos einzudämmen. Hin und •wieder probiert der Verkehrsdezernent, Assessor Pala, ein neues Experiment aus, ändert die Richtung der Einbahnstrassen, erweitert oder verengt die Parkscheibenzone, dekretiert unter heftigen Protesten der betroffenen Geschäftsleute zeitweise «Fussgängerinseln». Am Chaos ändert das nichts. Die progressive Verkehrslähmung Roms erscheint unaufhaltbar. Den ganzen Tag über präsentiert sich die Ewige Stadt dem Touristen als ein einziger riesiger, restlos verstopfter Parkplatz, in den sich aber Tausende von Wagen noch ...
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