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... Kauflust wienie zuvor. Seit 1994 die nordamerikanische Freihandelszone NAFTA und in der Folge bilaterale Verträge mit Europa undSüdamerika die astronomischen Importbesteuerung gelindert haben, hat der mexikanische Kunde endlich eine annehmbare und auch einigermassen preisgünstige Produktepalette zur Auswahl. ANGST UNBEGRÜNDET Die Angst, dass ohne dieSchutzzölle die einheimische Autoindustrie leiden könnte, habe sich als unnötig erwiesen. Ganz im Gegenteil; die günstigenLöhne und neue Investitionen der US-Firmen mit ihren modernsten Fabriken haben von 1995 bis 2000 für eine glatte Verdoppelung der Autoproduktion gesorgt. Vor sieben Jahren liefenin Mexiko 980 000 Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge von Band, zur Jahrtausendwende waren es bereits 1,9 Mio! Die Peso-Krise von 1995 sorgte nur für einen kleinen Verschnaufer bei der Kauffreude des wachsenden mexikanischen Mittelstandes. Im gleichen Zeitraumerlebte nämlich auch der Automarkt einen fantastischen Boom von einer halben Million auf über 850 000 Fahrzeuge. Die Wirtschaft ist zwar eng an die Geschicke des gigantischen Nachbars USA gebunden, wie auchein leichtes Absacken der Autoproduktion im Vorjahr beweist(-3 %), doch ist sie nun stark diversifiziert und hängt nicht mehr völlig vom Erdöl ab. CHEVROLET NOCH VORN Mehr Jobs und steigendeLöhne sind nur zwei Gründe für den expandierenden ...
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