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... gab (vgl. Interview inAR 16/2000). Aber die Luftverschmutzung ist, zur Hauptsache dank den Autobauern bzw. den Autofahrern, massiv zurückgegangen. Und weitere technische Verbesserungen sind beschlossene Sache. Das Volk will keine weiteren Tempobeschränkungen, das haben seinerzeit 1,126 Mio Stimmbürger bezeugt, als es um die Initiative Pro Tempo 130/100 km/h ging. Sie haben die Abstimmung zwar verloren, aber inabsoluten Zahlen ist es gleichwohl eine Stimmenmacht, die respektiert werden muss. Fest steht: mit der Taktik, die Limiten herunterzuschrauben, züchtet man logischerweise laufend neue Raser. Und das kanns ja wohl nicht sein. Gescheiter wärs beispielsweise, der Bundesrat würde sich für eine massvolle Steuerharmonisierung einsetzen, damit die Leute dort wohnen bleiben, wo sie sind. Denn dadurch würden automatisch wenigerVerkehrsbedürfnisse entstehen. KOMMENTAR DER WOCHE Denn sie wissen genau, was sie tun ’un beginnt dasTheater also von Neuem: Verschiedene Kantone möchten mittels Temporeduktionen auf Autobahnen der Luft zur Besserung verhelfen (AR 17/2000): der Aargau, die Zuger, andere Innerschweizer. Wetten, dass sich weitere Kantone im Windschatten dieser politischen Miniaturgebilde einreihen werden? Wir finden: Es reicht jetzt nachgerade. Gibt esfür das Departement Leuenberger, welches zumindest dem Zuger Ansinnen bereits stattgegeben hat ...
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