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... hätten für die Luftwaffe Tausende von Motoren und Triebwerken für Bomber und Jagdflugzeuge zur gleichen Zeit gebaut, in der GM-Fabriken in den USA Antriebsaggregate für die Flugzeuge der amerikanischen Luftstreitkräfte lieferten. Ford habe 1938 in Berlin ein Lastwagen-Montagewerk in Betrieb genommen, das in Wirklichkeit (Snell sagt, die Spionageabteilung der amerikanischen Armee hätte das festgestellt) Fahrzeuge vom Typ von Truppentransportern (troop transporttype vehicles) herzustellen hatte. Unmittelbar vor der Invasion Polens durch die Deutschen habe der Aufsichtsratsvorsitzende von GM Aktionä- ren mitgeteilt, die Firma sei «zu gross» («too big*), als dass ihr «kleine internationale Zänkerein» («petty international squabbles*) etwas anhaben könnten; und endlich: Die beiden höchsten Funktionäre von GM und von Ford in Europa seien durch Hitler bzw. Nazibehörden mit hohen Orden ausgezeichnet worden. AU das wird von den Detroiter Firmen entschieden bestritten. Ein Sprecher für GM nennt den ganzen Bericht «falsch» und erklärt kategorisch, GM habe die Kriegsproduktion der Nazis niemals in irgendeiner Weise unterstützt. Für die Ford Motor Company erklärt John A. Banning, der Leiter der Firma für Ueberseeplanung, Ford habe «mit dem Betrieb und den Finanzen» seiner Tochtergesellschaft in Deutschland während des zweiten Weltkrieges «nichts zu ...
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