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... lö- sen. Zum Mangel an flüssigen Mitteln, der u. a. sofort zu einer Rückkehr zum einschichtigen Arbeitssystem führte, gesellte sich noch eine ernstere Schwierigkeit. Gerade in dem Augenblick, da der erste grosse Autohunger des Publikums gestillt war und die übrigen Werke in ununterbrochener Folge neue Modellreihen auf den Markt brachten, sah sich KF gezwungen, an seinem einen bewährten Nachkriegsmodell festzuhalten. Zur Lancierung neuer Modelle reichten die Mittel gerade in einer Zeit nicht aus, als das Publikum solche verlangte. Die Absatzziffern gingen bedenklich zurück. Preisreduktionen waren zwar möglich geworden — die Materialknappheit war behöben —, aber jetzt tauchten auch Gerüchte auf, die u. a. davon wissen wollten, KF stehe vor dem Zusammenbruch. Keines davon beruhte auf Wahrheit, aber jedes von ihnen fügte den Werken schweren Schaden zu. Vorübergehend erwies sich ein «geniales 'Verlegenheitsmodell» als Retter: der im Frühjahr 1949 eingeführte «Traveler» (der in Frazers «Vagabond» sein Gegenstück hatte), ein Wagen, der das elegante Aussehen eines Sedans mit der Transportkapazität eines Station Wagons zu verbinden suchte. In kurzer Zeit stieg der Anteil von «Traveler» und «Vagabotid» am Gesamtverkauf von KF-Wagen auf 50 %. Der lange erwartete Umschwung trat gegen Jahresende 1949 mit der Bekanntmachung ein, dass KF von der ...
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