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... kein Markenzeichen, merkwürdige Räder ähnlich jenen, die ich 1932 an den Bild einmal mehr. Ein unbekannter Bugatti mit vorderen Querfedern! Schade, dass damals jede Recherche unterblieben war. So musste das Versäumte nachgeholt werden. Die noch lebenden Bugatti-Leute in Molsheim wurden angefragt, doch ohne Erfolg. Ausgewiesene Markenkenner wie A. F. Loyens wussten nicht Bescheid, und selbst Hugh Conway, der Bugatti-Papst und Verfasser mehrerer Bücher, konnte uns zwar die hier publizierte Zeichnung verschaffen, doch aus erster Hand wusste auch er nicht viel, ausser dass es sich um einen Prototypwagen handelte. Einen aber Hess das Rätsel nicht schlafen. Es war Roland Rütschi, der hervorragende Bugatti-Freizeit-Renovator aus Mattstetten bei Bern, der auch die exquisiten Wagen des Basler Sammlers Charles Renaud wiederbelebt hat. Er fand heraus, dass Ex-Pilot Tulo de Graffenried, selbst ein Oldtimer-Experte, mit einem Mann befreundet war, der einst Chefmechaniker bei Bugatti gewesen sein sollte. Er blieb die letzte Hoffnung, denn das Foto erschien letztes Jahr im luxuriösen Bugatti- Starrachsen und hintere Viertelelliptikfedern gehörten zu den Wagen Ettore Bugattis, deren Glanz weiterstrahlt, Jahrzehnte nach dem Ende der Marke. Es hätte nicht bei dieser Technik bleiben müssen. Das enthüllt die Saga von einem Prototyp, der als Vollschwingachser ...
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