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... das Armaturenbrett stellt oder sonstwie quer «in der Landschaft» sitzt oder liegt, kann erunter Umständen durch einen aktivierten Airbag ernstlich verletzt werden. Damit dies nicht passiert, wird Siemens in Zukunftdie Position des Beifahrers optisch erfassen. Dazu wird eine 3D-Kamera mehrmals pro Sekunde die Position überwachen und die Istdaten mit gespeicher- Siemens VDO verfolgt die Vision des «sehenden Autos». Sensorenund Kameras werden in Zukunft drohende Gefahren frühzeitig erkennen, den Fahrer warnen und wenn nötig Schutzsysteme auslösen. Der Aufwand für die passive Sicherheit ist enorm. Gurtstraffer, Gurtkraftbegrenzer und bis zu zehn Airbags werden heute in vielen Autos eingebaut. Damit im Ernstfall jedes Element seine Schutzwirkung optimal ausübenkann, ist eine immer komplexer werdende Elektronik notwendig. TEAMWORK Bei der Neuentwicklung eines Autos muss das Konzept der passiven Sicherheit schon in einer frühen Phase angedacht werden. Wenn das Design in seinen Grundzügen feststeht und die Ingenieure die Lastpfade zur Verteilung und Umwandlung der Aufprallenergie festgelegt haben, muss der erste Prototyp imCrashtest beweisen, dass die realen Werte den theoretischen Berechnungen entsprechen. Nun entstehen die Pläne für das Rückhaltesystem. Der Hersteller legt Anzahl, Volumen und Anordnung der Airbags fest. Dabei stehen die Systemlieferanten ...
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