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... undeiner hohen Emission an unverbrannten Kohlenwasserstoffen (HC) von bis zu 6000 ppm(parts per million), wie aus dem Diagramm unten ersichtlich ist. Verursacht wird diese Emission durch eine Überdosis Treibstoff, die beim Kaltstart eingespritzt wird, um in den Zylinderlaufbuchsen rasch eine Schmierung zu erreichen. DieseTreibstoffanreicherung ist sowohl für schwarzen Rauch verantwortlich, der aus einer Übersättigung des Gemischs resultiert, als auch für blauen Rauch, der durch unverbrannte Kohlenwasserstoffe (HC) infolge zuniedriger Verbrennungstemperaturen entsteht. Unverbrannte HC sind im Abgas nicht nursichtbar, sondern fallen auch durch ihren unangenehmen Geruch auf. «Der Dritte im Bun- Nr. 15/6. April 1995 de» ist der bekannte Weissrauch; es handelt sich dabei um Wasserdampf, bei dem Emissionsdauer und -menge stark von der Abgastemperatur sowieder Länge des Auspuffsystems (Kondenswasser) abhängig sind. Die Wahrnehmbarkeit der beim Kaltstart anfallenden Abgase ist wie folgt definiert: Geruchsgrenze 150 ppm, störender Geruch ab 300 ppm, Rauchsichtbar bei 800 ppm und stark lästig bei 2000 ppm. Durch dieTreibstoffanreicherung kommt es bei Kaltstarts zudem oft zu Fehlzündungen mit entsprechenden Spitzendrücken und einer unvollkommenen Verbrennung, die nicht nur zu denerwähnten HC-Emissionen, sondern auch zu Russund Koksablagerungen an ...
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