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... bekämpften, sind ganzeVorstädte verschwunden, religiöses Kulturgut zerstört worden, wichtige Bauten ausradiert. Wo sich heute im mittelalterlichen Kern hübsche Plätze auftun, befanden sich einst Gotteshäuser. Montpellier blickt jedochnicht nostalgisch in die Vergangenheit zurück. Die Zukunftsteht bereits vor der Tür oder besser gesagt vor der «Place dela Comedie». Geht man nämlich durch das moderne Einkaufzentrum des Polygone, erreicht man in wenigen Schritten ein ganz neues Viertel, Antigone genannt. Der katalanische Architekt Ricardo Bofill hat auf dem einstigen Exerzierplatz,das heisst auf einer Fläche von 25 ha, ein neoklassizistisches Quartier errichtet. Eine kleineStadt für etwa 10 000 Menschen, grosszügig angelegt, monumental in den Bauten, abgeschlossen durch eine Wasserflä- che, die von der Lez, dem Fluss Montpelliers, gebildet wird. Buntes Treiben Wir sitzen nun mit unserem ersten Pastis im «Grand Cafe Riehe» auf* der «Place de laComedie». Welch gelungene Bezeichnung für diesen grosszü-gig angelegten Platz zwischen Altund Neustadt. Das schöne,neoklassizistische Theater aus dem vorigen Jahrhundert blicktauf die zahlreichen Strassencafes, von denen man wiederum ungehindert dem bunten Treiben zuschauen kann. «Unsere Hauptbeschäftigung», meint lachend unser einheimischer Begleiter. Montpellier ist eine aufregende Stadt. Nicht so alt ...
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