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... So mussten wegen einer grossen Verspätung nicht bloss die Länge der Läufe von zwölf auf zehn Runden verkürzt, sondern sogar zwei Felder zusammengelegt werden, was bei den enormen Geschwindigkeitsdifferenzen erhebliche Risiken in sich barg. Leader Fredy Lienhard auf dem neuerstandenen Formel 3000 - der ehemalige March 87B von Modena - überrundete zwar die langsamsten Interswiss-Autos bereits in der vierten Runde, dank gegenseitiger Rücksichtnahme lief allerdings das Rennen ohne Zwischenfälle ab. Als einziger Gegner vermochte zuerst Hansmarkus Huber mit einem weiteren Dreiliter-Monoposto das Tempo des späteren Tagessiegers zu halten, wegen Luftverlusts am linken Hinterrad seines Lola T86/50 musste er aber den Lista-Boss schliesslich ziehen lassen. Bei den Sportwagen fiel der Trainingsschnellste Egenter mit dem Argo-Chevy durch einen Ausritt sogleich ins Hintertreffen, und nach mehreren Drehern gab er endgültig auf. Die Führung übernahm vorerst Ruedi Jauslin auf Egenters ehemaligem Argo-Cosworth, auch er musste jedoch seinen C2-Boliden ausrollen lassen: Ohne Feindberührung war ein Radstern gebrochen! Sieger wurde schliesslich Heinz Steiner auf seinem Lola T298-BMW vor Salmonas imposantem Cheetah- Aston Martin. Der frühere «Historic»-Pilot, der den Sportwagen von Sponsor Gatoil erstanden hat, will übrigens zusammen mit Konstrukteur Chuck ...
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