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... 2003 das Projekt M156 startet und ab2004 unterstützt von Bernd Ramler (dem Schöpfer des Porsche Carrera-GT-Motors) zur Serienreife bringt, geht es um mehr, als die Zylinderköpfe der grossen Serie mit drei Ventilendurch solche mit vier Ventilen zu ersetzen. Nach diversen Rennmotoren in der Vergangenheit soll nun die erste zu 100Prozent rassenreine AMG-Maschine für eine Serienproduktion in Affalterbach reifen. Vielseitig kompatibel Ein grosszügig eingeschenktes Arbeitsvolumen stand prominent im Lastenheft. Doch in der Suche nach der neuen Grösse liegt bereits der erste Zielkonflikt, denn die starke Maschine muss vielseitig kompatibelsein. Sie soll in alle Baureihen bei Mercedes von der C-Klasse bis hin zu den Flaggschiffen S-Klasse und CL nicht nur passen, sondern «bei der Montagemühelos hineinflutschen». Dazu sind rundum 25 bis 30 mm Freigang in jedem Motorraumunerlässlich Damit sind die Grenzen des Wachstums recht scharf gezogen. Und das kommt auch im Grundriss des Zylinderblocks zum Ausdruck. Der Zylinderabstand ist gegenüber dem Grossserienmotor nur von 106 auf 109 (also um ganze 3 mm) gewachsen, und die beiden Zylinderbänke strecken sich um jeweils 12 mm. Allerdings nutzen die Zylinder den gebotenen Platz recht konsequent: Der AMG-Motor schöpft seine 6208cm 3 aus 8 mal 102,2 mm Bohrung und 94,6 mm Hub. Der Motorblock mit dem klassischen ...
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