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... Typ 356, von dem ab Juni 1948 unter Verwendung von VW-Käfer-Teilen die ersten 52 Exemplare in Gmünd, Kärnten, handgefertigt wurden. Schon damals bewies Ferry Porsche sein ausgeprägtes Talent als Teamleiter. Während die Gesundheit seinesVaters noch in französischer Intemierungshaft ruiniert wurde,gelang es Ferry, die alte Kernmannschaft hochqualifizierterIngenieure beisammen zu halten. Nachdem sein Vater, von Ferry mit Geldern aus der Cisitalia-Entwicklung aus der französisehen Gefangenschaft freigekauft, Ferrys Porsche 356 begutachtete, sagte er seinem Sohnspontan: «Keine Schraube hätte ich anders gemacht.» Neubeginn in Stuttgart 1949 zog Ferry Porsche gemeinsam mit den Ingenieuren und Technikern zum Neuanfangnach Stuttgart-Zuffenhausen um. «In Stuttgart habe ich einezweite Heimat gefunden», sagte Ferry, der auch nie ein Hehldaraus gemacht hat, dass er seiner ersten Heimat Österreichstets im Herzen verbunden war Jeden der Urlaube, die er sich gönnte, verbrachte er in seinemHaus am Wörthersee und vor allem auf seinem Gut in Zell am See. Dort genoss er in derfamilieneigenen Jagd die Natur, meist ohne wirklich auf die Jagdzu gehen: «Ich habe oft nicht geschossen», bekannte er, «weildas Reh viel zu schön war.» Dass die Porsche AG heuteein deutsches und kein österreichisches Unternehmen ist, liegtnicht zuletzt an den kaum überwindbaren Schwierigkeiten, ...
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