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... den Bundesbahnen, den Automobilverbänden und den zuständigen Strassenund Polizeibehörden gepflogen, um auf die Ostertage 1955 die Transportkapazität der Bahnstrecke durch den Tunnel auf das heute überhaupt mögliche Maximum zu bringen, weiter aber den Zustrom der Motorfahrzeuge auf den Zubringerstrassen derart auf den Beförderungsrhythmus der SBB abzustimmen, dass das zeitweilig unvermeidliche Warten für deren Insassen so erträglich wie irgendwie angängig würde. Am vergangenen Montag fand nun in Luzern eine Pressekonferenz statt, bei der die nunmehr endgültig festgelegten Pläne für die Lösung der beiden Transportaufgaben bekanntgegeben wurden Angesichts der knappen Zeit bis zum Druck der vorliegenden Ausgabe können wir .unsern Lesern heute nur die Grundzüge dieser Organisation mitteilen, während wir uns im übrigen vorbehalten müssen, allenfalls später die eine oder andere Ergänzung folgen zu lassen. Der eigentliche Tiflnneltransport Ueber die Beförderung der Motorfahrzeuge durch den Gotthardtunnel selbst wissen unsere Leser bereits so gut Bescheid, dass wir uns hier auf wenige Nachträge bzw. Präzisierungen beschränken können. Zunächst einmal, die SBB haben zwei verschiedene Transportpläne aufgestellt, deren einer für den Ostersonntag selbst sowie für die Tage vor und nach den Hauptreisetagen gilt, im ganzen also für eine Reihe von Tagen, an denen ...
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