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... genommen. Im Laborraum derDekra legt Bühren eine zerstörte Glühlampe unter das Stereomikroskop und betrachtet sie unter 40facher Vergrösserung.«Die Schmelztropfen am Glühfaden verraten mir, dass dasLicht zur Tatzeit immerhin eingeschaltet war.» Nicht seltenstellt er fest, dass die Scheinwerfer total verschmutzt oder gar defekt waren. Schfä'higkcit überschätzt Im vorliegenden Fall hatte sichder Unfallverursacher zwar an die Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten, möglicherweise aber das Sichtfahrgebot missachtet. Es bedeutet, dass nur so schnell über nächtliche Strassen gefahren werden darf, wie innerhalb der einsehbaren Wegstrecke gebremst werden kann. Viele Autofahrer überschätzen jedoch ihre Sehfähigkeit beiNacht. Ab dem 35. Lebensjahr nimmt die Dämmerungssehschärfe kontinuierlich ab. Eine klassische Risikosituation imnächtlichen Strassenverkehr ist der abrupte Hell-Dunkel-Wechsel beim Durchfahren stockdunkler Landschaften,' die vonhellerleuchteten Gebäuden unterbrochen sind. Die Wahrnehmungsfähigkeit wird dabeinicht nur während der Blendungsphase, sondern auch nochdanach beeinträchtigt. Überquert dann ein dunkel gekleideter Fussgänger unvermittelt die Strasse, erscheint er «wie ausdem Nichts» vor dem Auto. Fussgänger und Radfahrersollten die Wahrnehmungsgrenzen der Autofahrer beachten und durch helle Kleidung oderReflektoren ihre ...
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