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... Abblendlicht und ohne den Gegenverkehr zu blenden Hindernisse frühzeitig zu erkennen. Der Wunsch nach noch mehr Licht und damit nach noch mehr Sicherheit verstummte dadurch allerdings nicht, und die Entwicklung führte schliesslich im Jahre 1965 zum sensationellen Halogenlicht, der sogenannten H1 -Einfadenglühlampe mit einer Leistung von 55 Watt; zu ihr gesellte sich etwas später die H3-Glühlampe mit ebenfalls 55 Watt. Doch das Halogenlicht ? meist für Zusatzoder Fernlichtscheinwerfer verwendet ? brachte nur in ganz bestimmten Situationen, insbesondere nur beim völligen Fehlen von Gegenverkehr, echte Vorteile; eine Ausnahme bildete lediglich die Halogen-Nebellampe. Das am meisten verwendete Abblendlicht jedoch blieb nach wie vor recht lichtschwach. Verschiedene Zwischenlösungen wie Doppelscheinwerfersysteme und andere Massnahmen brachten nicht den erhofften Erfolg oder stellten lediglich geringfügige Verbesserungen dar. Mit dem Jahr 1972 begann dann allerdings ein neuer Abschnitt in der Fahrzeugbeleuchtung, denn die langerwartete und mit enormem Entwicklungsaufwand realisierte Zweifaden-Halogenglühlampe war nun endlich produktionsreif und gelangte unter der Bezeichnung H4 auf den Markt. Die H4-Lampe als Glühlampensystem mit wesentlich grösserer Leuchtstärke erforderte aber nicht nur entsprechend ausgelegte hochgenau gearbeitete Reflektoren, sondern auch ...
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