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... zurückgeblieben ist. In einem Jahr ist in Japan der Personenwagenpark um zwei Millionen Stück oder um fast ein Fünftel vergrössert worden. Überdurchschnittliche Wachstumsraten, nämlich um einen guten Sechstel, hatten Spanien und Finnland erreicht. In den Niederlanden, in Österreich, Italien und Belgien lag die Ausdehnung mit 10 bis 11 Prozent über dem europäischen Mittel, das auf 6 bis 8 Prozent geschätzt werden kann. Im Vergleich zur Bundesrepublik Deutschland und Grossbritannien fällt die wesentlich grössere Zunahme in Frankreich auf. Das Verhältnis zwischen der Menge der zirkulierenden Fahrzeuge und den Einwohnern eines Landes gibt den Motorisierungsgrad an. In Europa steht Schweden vor Frankreich und Westdeutschland an der Spitze. Bereits besitzt jeder vierte Schweizer ein Automobil. Die Niederlande haben - nach Jahren des «Rückstandes» - Belgien und Grossbritannien eingeholt. Von 1970 bis 1973 ist die Automobildichte am meisten in Japan, Spanien und Jugoslawien angewachsen. Der Jahreswechsel 1973/74 dürfte auch in die Entwicklung des Personenwagenbestandes eine Zäsur gebracht haben. Zufolge der Verknappung und Verteuerung der Treibstoffe rechnen die Hersteller mit einer Abschwächung der Nachfrage. In den Vereinigten Staaten und auch in einigen westeuropäischen Ländern hatten bisher die Zweitund Drittwagen einer Familie zur Erweiterung des Bestandes ...
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