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... der letzten Jahre geworden. Woran aber liegt es, dass dieser Erfolg ausgerechnet aus Japan kam. Einem Land, das wenige Jahre zuvor den totalsten Krieg seiner Geschichte ebenso total verloren hatte? iLs liegt nicht am Kapital, von dem den Japanern ebenfalls nur wenig geblieben war. Und es liegt auch nicht an den «sagenhaft niedrigen Löhnen» der Japaner, die längst schon mehr sagenhaft als niedrig sind. Sondern es liegt am Charakter dieses Volkes, dem Wesen dieser zähen und doch stets freundlichen Söhne der Sonne. Ihm vor allem ist es zuzuschreiben, dass schon früh japanische Präzisionsgeräte Weltruf erlangten, die zu den anspruchsvollsten Industrieprodukten gehören, die man sich denken kann. öo gilt denn - vom einfachen Mechaniker über den Ingenieur bis zum Manager an der Spitze - für jeden einzelnen Toyota Mitarbeiter, was in Europa einst die Devise französischer Chevaliers war: «Bien ou rien!» Das Beste oder nichts! Aber sie wenden diese Devise nicht bei Tafelund andern Freuden an, sondern bei der Arbeit, die sie verrichten: In dem, was diese Elite tut, schenkt sie sich nichts. Toyota Leute denken gross und pflegen zugleich das Detail. Ihre ungewöhnliche Ausdauer, ihr ausgeprägter Sinn für Präzision und Qualität erinnern mit ihrem Perfektionismus in vielem an unsere eigene schweizerische Qualitätstradition. Doch bevor Toyota Autos baut, ...
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