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... Schwierigkeiten fördern sie die einheimischen Karossiers nach Kräften. Drittens: Der italienische Karossier ist ein wirklicher Künstler und versteht es, seine Hände geschickt zu brauchen. Aus einem Nichts erzeugt er Wunder. Nirgendswo findet man ebenso schöne Karosserien, und die seinen sind dazu noch auf wirtschaftlichste Weise geschaffen. Wie soll er deshalb nicht triumphieren in einer Welt, die dank besserer Kommunikationsmittel immer kleiner wird? Es setzt sich umso leichter durch, weil sich die freie Welt auf diese angenehme Weise mit einem Land versöhnen kann, das so schlecht ins Lager Nazideutschlands gepasst hatte. Schliesslich, und dieses gibt den Ausschlag, steht der rechte Mann zur rechten Zeit am rechten Ort. Er heisst Gian-Battista Farina, doch man kennt ihn unter dem Kosenamen «Pinin», der Kleine, den ihm seine Mutter in seiner Jugend gegeben hatte, den Namen, den er während seines Aufstiegs bewahren wird und der noch vor seinem Tode in aller Offizialität zu seinem Nachnamen und zu dem seines Sohnes und seines Unternehmens wird: Pininfarina. * * Immer wieder stösst man auf einzelne Menschen, die in ihrem Gebiet die Zukunft formen. Zu ihnen zählt Pinin Farina. Nach dem zweiten Weltkrieg ist er kein junger Mann mehr. Er zählt über fünfzig Jahre, seit fast vierzig Jahren arbeitet er im Karosseriebau, und seit mehr als fünfzehn Jahren besitzt er sein ...
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